KARIBU - HILFE FÜR KINDER UND ALLEINSTEHENDE FRAUEN IN UGANDA
KARIBU - HILFE FÜR KINDER UND ALLEINSTEHENDE FRAUEN IN UGANDA 

Projekte

Schmuck aus Uganda

Frauen in Uganda stellen Schmuck her, der in Tirol verkauft wird. Die Einnahmen fließen zu 100%  zurück zu den in Uganda beteiligten Frauen sowie Hilfsprojekten vor Ort.

 

Die afrikanischen Frauen sind kunsthandwerklich äußerst geschickt, und so kam es zu der Idee Schmuck herzustellen, der bei uns verkauft wird. Mit dem Erlös aus dem Verkauf werden die Frauen ganz praktisch unterstützt: zB Investition in Ausbildung, Schulgeld, Medizin und Arztrechnungen, eine Ziege, ein Schaf, eine Kuh u. a.

 

Der Schmuck wird aus Papier und Glasperlen hergestellt. Die Frauen schneiden alte Plakate mit dem Cuttermesser in ganz feine Streifen und wickeln diese dann zu Perlen. Diese werden mit Lack überzogen und zu Ketten, Armbändern, Ohrringen, Schlüsselanhängern und Täschchen verarbeitet. Jedes Stück ist ein Unikat! So wie auch jede dieser Frauen es wert ist, dass man ihr hilft.

 

Diese Menschen unterstützen Sie mit dem Erwerb eines „Uganda“-Schmuckstücks.

Schulgeld

In Uganda ist der Schulbesuch nicht kostenlos. Da die Familien sehr gross sind, ist es den Eltern oft unmöglich, die Schulgebühren für alle Kinder zu bezahlen. Mit 15,- Euro im Monat kann einem Volksschulkind der Schulbesuch ermöglicht werden, mit 25,- Euro im Monat einem Jugendlichen der Besuch einer Secondary School oder Berufsschule. Mit diesem Betrag können die Schulgebühr, die Schuluniform, Unterrichtsmaterialien und ein warmes  Mittagessen bezahlt werden.

 

Bildung ist der erste Schritt, um den Kreislauf von Unwissenheit, Armut und Elend zu durchbrechen. Es gibt in der unmittelbaren Nachbarschaft immer noch viel zu viele Kinder, die nicht in die Schule gehen. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, nur einer davon ist absolute Armut. Eltern, die selber nie oder nur zwei bis drei Jahre in der Schule waren, sehen die Notwendigkeit nicht, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

 

Und dennoch, wir wissen aus zahlreichen Untersuchungen, dass jedes Schuljahr, das ein Mädchen länger in der Schule war, sich positiv auf ihre zukünftige Familie auswirkt. Besser ausgebildete Mütter haben kleinere Familien und gesündere Kinder.

 

Berufsausbildung

Jugendarbeitlosigkeit ist eines der größten Probleme in Uganda. Und immer noch denken viel zu viele junge Menschen an einen white collar job. Doch auch in Uganda hat Handwerk goldenen Boden, viel eher als ein Universitätsstudium.

 

Derzeit werden Jugendliche in der Tischler-, Mechaniker-, Friseur- Cateringausbildung und Metallbearbeitung unterstützt.

Medizinische Hilfe

Sehr häufig erkranken Kinder und Erwachsene an Malaria, es gibt stark unterernährte Säuglinge, viele Nabel- und Leistenbrüche, Diabetes, Verbrennungen und Erkrankungen der Atemwege.  Gott sei Dank gibt es ein Krankenhaus in der Nähe, in dem die  Patienten behandelt werden, wenn sie einen Zettel vorweisen, dass die Rechnung von „Karibu“ bezahlt wird..

Kinder mit erhöhtem Förderbedarf

Ein ganz großes Anliegen sind uns behinderte Kinder, für die wir Operationen, Physiotherapie, Gehhilfen, Krankenhaustransport u. a. bezahlen. Baby Shiba konnte in Mbale operiert werden, Ashraf, Ryan und Jamia fahren wöchentlich zur Physiotherapie, Jamia wird ab Februar eine Schule für Kinder mit speziellen Bedürfnissen in Mukono besuchen. Shafik besucht die Christian Bettermann Schule in Zigoti. Transport, Essen und einen Teil der Requirements bezahlen wir.

Nachbarschaftshilfe

Die Familien, die in den umliegenden Häusern wohnen, holen das Wasser aus unserem Wassertank.

 

Die Nachbarskinder kommen zum Spielen und Lernen. Es stehen ihnen eine Schaukel, zwei Sandkästen, Autos, Schreibmaterial etc. zur Verfügung.  Spielsachen sind in den Haushalten vollkommen fremd, dafür reicht das Geld nicht. Doch die Kreativität der Kinder ist grenzenlos, sie stellen die allerschönsten Spielsachen selber her.

Familienunterstützung

Mama Ashraf, Mutter von 4 Buben im Alter von acht bis drei, hat vor drei Jahren ein kleines Haus bekommen, vorher wohnte sie mit den Kindern auf etwa 6 m2. In diesem Jahr konnten wir  eine Küche dazubauen. Da das jüngste Kind erhöhten Förderbedarf hat, ist es für Mama Ashraf auch nicht möglich, eine Arbeitsstelle anzunehmen. Sie wird wöchentlich mit einem bestimmten Betrag unterstützt, „Karibu“ bezahlt die Physiotherapie für Ashraf und das Schulgeld für Ibra, Hamdan und Ali.

 

Jennifer ist Mutter von zwei Kindern, Witwe, sie ist krank und kann ihre Miete nicht bezahlen. Sie ist sehr fleissig und erwirtschaftet sich ein kleines Einkommen durch Feldarbeit.

 

Lehrerfortbildung und Lernhilfe

Es ist mir (Erna Puri-Gasser) eine grosse Freude, dass Lehrer und Lehrerinnen der Peniel School in Kiyunga und der Buschschule von Pastor Sam an Fortbildung interessiert sind und wir uns wöchentlich zum Training treffen.

 

Seit Jahren kommen Kinder aus der Nachbarschaft und aus benachbarten Schulen zum Lesen, Schreiben, Rechnen, Spielen, ab und zu gibt es zur Freude aller einen Film. Bücher sind für Eltern unerschwinglich, ein Luxusartikel. Mit Hilfe von vielen Büchern, die uns zum Teil vom Verein Children International zur Verfügung gestellt wurden, ist es möglich, den Horizont der Leser zu erweitern.

 

 

Starthilfe für junge Unternehmer

Nalongo Judaya (Mutter von Zwillingen) und Ssalongo Moses (Vater von Zwillingen) konnten beide einen Kiosk errichten. Judaya verkauft Obst und Gemüse, am Abend bereitet sie Pommes frites zu, Moses verkauft Milch und Eier. Shodia hat genug Raum, um Kartoffeln und Zwiebel zu verkaufen.

 

Auf einer Studytour zur Double Portion Farm sollten jungen Frauen und Männern bessere landwirtschaftliche Produktionsmethoden kennenlernen.

 

Aloysius führt erfolgreich einen Tischlereibetrieb, Simon konnte Land kaufen und wird dort Hühner und Schweine halten..

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© Erna Puri